 |
Eindrücke von der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. in Altötting und Marktl
 |
Es war ein zutiefst emotionaler Tag in Altötting und Marktl: Für die Pilger, für die Diözese Passau und für den Papst selbst. Wenn man zur Mutter, zur Gottesmutter heimkommt, dann ist man wirklich mit dem Herzen daheim. Es war fast familiär bei uns in Altötting. Das haben der Papst und die Menschen gespürt.
Es gibt für diesen Tag eine Geste des Heiligen Vaters, die all das zusammenfasst: Papst Benedikt XVI. hat seinen Bischofsring, den ihm sein Bruder Georg und seine Schwester Maria einst geschenkt haben, vor dem Gnadenbild der Mutter Gottes niedergelegt. Sozusagen eine persönliche Votivgabe des Papstes, ein Geschenk des Herzens.
Der Papst hat in Altötting eine klare und - wie er selbst ja gesagt hat - ganz einfache Botschaft formuliert: Kommt zur Mutter Gottes, die führt euch in das Zentrum des Glaubens, zu Christus. Feiert diese Begegnung mit Christus in der Eucharistie und bleibt bei Christus in der Anbetung. Das stärkt im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Daraus erwachsen schließlich auch geistliche Berufungen.
Wir im Bistum Passau und viele Menschen darüber hinaus haben einen unvergesslichen Tag mit unvergänglichen Momenten und Begegnungen erleben dürfen. Ein großes Geschenk für uns - ein Tag, an dem sich in der Tat Himmel und Erde berührten!
Wilhelm Schraml Bischof von Passau
14.09.2006 bei der Pressekonferenz nach dem Abflug des Papstes Aufn.: KNA, Larmann
|
 |